Erstes deutsches Taekkyon-Buch

Taekkyon – Wie Wasser und Wind
von Hendrik Rubbeling
256 Seiten mit über 50 teils farbigen Fotos und Abbildungen

Taekkyon ist seit 2011 von der UNESCO als kulturelles Erbe der Menschheit registriert. Das neu erschienene Buch Taekkyon – Wie Wasser und Wind  beschreibt Geschichte, Kultur und Technik dieser tänzerisch anmutenden koreanischen Kampfkunst. Ausführlich werden viele Details geschildert und mit historischen Quellen belegt. Einige dieser Quellen wurden für das Buch erstmals auf deutsch übersetzt.

Gab es bisher in deutscher Sprache nur vage Beschreibungen darüber, wie Kultur und Alltag des koreanischen Volkes in der vor-modernen Zeit die heutigen Kampfkünste geprägt haben, so liegen nun farbenfroh geschilderte und konkrete Tatsachen vor. Sein Leben und Training in Korea ermöglicht es dem Autor, einen lebhaften Eindruck der vielseitigen koreanischen Kampfkunst zu vermitteln.

Während über die japanische Ausübungspraxis von Kampfkunst bereits viel geschrieben wurde, gab es bisher kaum Literatur über die koreanische Ausübungspraxis. Das Ziel dieses Werks ist es, zum Verständnis dieser Praxis beizutragen.

Das Buch enthält zudem viele Fotos von Techniken, Beschreibungen alter Gemälde und Fotografien aus der Joseon-Dynastie.

Das Buch richtet sich desweiteren an alle, die sich für Geschichte, Kultur und Hintergründe der koreanischen Kampfkünste interessieren. Da viele dieser Künste direkt oder indirekt vom Taekkyon beeinflusst wurden, leistet “Taekkyon – Wie Wasser und Wind” auch zu ihrem Verständnis einen wichtigen Beitrag.

Mit der Erscheinung diese Werks gibt es nun in deutscher Sprache verlässliche historische Informationen über Subak, die Hwarang und Gwon Beop (Kwon Bop).

Das Kapitel “Taekkyon und Tae Kwon Do” geht auf bislang ungeklärte Fragen der historischen Entwicklung der beiden Kampfarten ein.

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ISBN 978-3-00-047111-7
Preis: 16 €
Versandkostenpauschale: 3 €

Das Inhaltsverzeichnis als pdf finden Sie hier.

Eine Auswahl der über 50 im Buch zu findenen Abbildungen:

Song Dokki demonstriert einen Kal Jaebi mit Kim Soo, dem Gründer der “Korea Taekwon Academy” (gegründet 1963) und späteren Begründer des Chayon-Ryu Karate.

Song Dokki demonstriert einen Hoemok Jaebi, gefolgt von einem Kal Jaebi, mit dem Amerikaner John Coon (Bild von 1971). Coon war ein Schüler von Kim Soo.

Das Gemälde von Kisan, welches sich im Hamburger Völkerkundemuseum befindet.

Song Dokki und Kim Soos Bruder (Kim Chang Soo)

 

Diese Zeichnung zeigt einen Koreaner mit Sangtu. Sie wurde von dem Deutschen Ernst Oppert angefertigt, der 1880 als einer der ersten Europäer Korea bereiste und einen ausführlichen Reisebericht veröffentlichte.